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Jahresrückblick der Jungschar Gäu 2011

Die erste Hälfte des Jahres 2011 drehte sich rund ums Thema Wunder und um Geschichten, welche Jesus in der Bibel erzählt hat. So erlebten wir viele spannende Nachmittage beim Rollstuhlfahren, Krückenlaufen und mit Beine und Hände eingipsen. Wir machten die Bekanntschaft mit einer blinden Frau, durften Blindenstöcke ausprobieren, testeten unsere Sinne und versuchten uns im Erlernen der Blindenschrift. Ausserdem lernten die Kinder die wichtigsten Grundlagen der 1. Hilfe kennen.
Im Frühling bekam die Jungschar Gäu durch Juropa, eine Organisation, welche in Europa Jungschararbeit aufbaut, die Möglichkeit, eine Partnerjungschar in Europa zu unterstützen. Wir entschieden uns für die Jungschararbeit in Bosnien. Wir erhielten eine kleine Tanne, welche das Jungschiteam neben der Arena auf der Wiese einpflanzte. Nun beten und hoffen wir, dass die Jungschararbeit in Bosnien genauso wie unser kleines Bäumchen Wurzeln schlagen und wachsen darf. Auch Sie sind herzlich eingeladen, die Jungschararbeit in Bosnien durch ihre Gebete zu unterstützen.

 

Im Herbst fand erstmals ein regionaler Jungscharnachmittag in Zofingen statt, wo sich verschiedene Jungscharen zu einem gemeinsamen Nachmittagsprogramm trafen. Die Ameislikinder durften ihr Geschick in verschiedenen Stationen einer Olympiade beweisen, bei welchen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Gedächtnisstrategien gefragt waren. Unsere Ameisli haben dies sehr gut gemacht – sie wurden Gesamtsieger der Olympiade. Die Jungschärlerinnen und Jungschärler verlebten den Nachmittag bei einem Geländespiel. Im Jahr 2012 wird dieser regionale Jungscharnachmittag bei uns in Egerkingen stattfinden.
Im Herbst stand bei uns das Handwerk im Zentrum unserer Aktivitäten. So errichteten wir eine Seilbahn im Wald, bauten Vogelhäuschen, Nagelbrettchen für ein Marmelspiel oder stellten wunderbare Bilder her. Wie jedes Jahr flochten wir Adventskränze und backten Grittibänze. Im Jahr 2011 durften wir einen Rekord von 65 selbst hergestellten und verkauften Adventskränzen verzeichnen. Herzlichen Dank allen, die uns beim Kauf oder Herstellen der Kränze unterstützt haben!
Das Weihnachtsfest feierten wir beim Lotto spielen, Geburtstagskuchen essen, singen und Geschichte hören. Wir freuten uns daran, den Geburtstag von Jesus zu feiern.
Nun blicken wir dankbar und zuversichtlich auf ein gutes, gesegnetes Jahr 2012!

 

Am 19. Juni durften wir den 25. Geburtstag der Jungschar Gäu feiern. Für den gemeinsamen Gottesdienst wurde die Kirche komplett umgestaltet. So wurde der Gottesdienst mit dem Thema „Zurück zu den Wurzeln“ umgeben von einem Zelt, einem Lagerfeuer und einer Seilbahn gefeiert. Eingeleitet wurde er vom Kirchgemeindepräsidenten Werner Berger, welcher uns mit auf eine Reise zu den Anfängen der Jungschar Gäu nahm.  Die Jungschärlerinnen und Jungschärler haben mitgeholfen, den Gottesdienst kreativ zu gestalten, in dem sie kräftig sangen und ihr Talent im Theaterspiel bewiesen. Anschliessend an den Gottesdienst konnten sich die Festbesucher mit gutem Essen verwöhnen lassen, oder aber ihre Cervelats auf dem Feuer selber braten. Es standen viele verschiedene Aktivitäten und Attraktionen für jung und alt auf dem Programm. Man konnte sein Geschick im Kuhwettmelken unter Beweis stellen, ein Zelt aus Militärblachen bauen, die Ausstellung mit verschiedensten Jungschiartikeln besuchen und sich kreativ betätigen. Es gab auch die Möglichkeit, beim ultimativen Wettbewerb teilzunehmen, welcher von Katrin Keiser und Helmut Blaschke gewonnen wurde. Unterstützt wurde das Jungschiteam bei der Planung und Durchführung dieses Festes von ehemaligen Leiterinnen und Leitern der Jungschar Gäu und anderen freiwilligen Helfern. 
Der Kirchgemeinde möchten wir herzlich für ihre grosszügigen Geburtstagsgeschenke danken!

 

Das Sommerlager vom 9.-15. Juli 2011 wird uns in guter Erinnerung bleiben. Drei Tage vor Lagerbeginn machte sich ein 5-köpfiges Aufbauteam mit dem Lastwagen voller Material auf den Weg nach Meienried BE, um den Lagerplatz für die ca. 40 Kinder und Leiter vorzubereiten. Dieses Jahr stellten wir erstmals unser neues Gemeinschaftszelt auf. Dazu wurden extra bis zu sechs Meter lange Baumstämme in den Boden versenkt, damit die Spezialblache daran befestigt werden konnte. Ausser den Schlafzelten für die Kinder und anderen kleineren Einrichtungen wie Abfallsäcke, Schilder und einer Hollywoodschaukel wurde die Infrastruktur vom Aufbauteam vor dem Lager aufgestellt. Die Kinder erwartete eine Woche Action und Abenteuer zusammen mit bekannten Helden und Legenden aus der Vergangenheit, mit welchen sie sich in verschiedenen Fertigkeiten übten, Feinde abwiesen und sogar ein heftiges, nächtliches Gewitter überstanden. Dabei sind wir auch heute noch unserem grössten Helden aller Zeiten – Jesus Christus – sehr dankbar, dass er seine schützende Hand über unser Lager gehalten und uns vor Unheil bewahrt hat!
Die zweite Hälfte der Woche versanken wir teilweise fast im Schlamm. Daher waren wir für unser grosses Zelt sehr dankbar, unter welchem alle auch bei Regen ein trockenes Plätzchen finden konnten. Die Kinder überstanden das Lager heldenhaft und erhielten eine Ehrenurkunde für die bestandene Heldenprüfung.